Klaus Büchner "Hanebüchner" am Sa. 9.11.2019

Lesung mit Musik
Verkaufspreis24,00 €
Summe: 24,00 €
Beschreibung

 

Freie Platzwahl, Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

 

Klaus Büchner "Hanebüchner" - Lesung mit Musik

Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag veröffentlichte Klaus Büchner, Mitbegründer von Torfrock und die Stimme der allseits bekannten Kultfigur Werner, im März 2018 seinen ersten Gedichtband „Hanebüchner“ im Hamburger acabus Verlag. Seine musikalische Lesereise veranstaltet der Kultsänger nun zusammen mit Christoph Stein-Schneider (Fury In The Slaughterhouse/Wohnraumhelden). Auf originelle Weise verknüpfen die beiden Künstler prosaische Lesung und musikalische Showeinlage zu einem Unterhaltungsprogramm der besonderen Art.

 


70 Jahre Klaus Büchner. Mitbegründer und Sänger von Torfrock

Hanebüchner. Meine Gedichte und Fotos

Buch: ISBN 978-3-86282-580-6

132 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 12 x 19 cm

 

Klappentext

Wenn das Gas nich’  funktioniert und dein Haus dir explodiert, denn is’ egal, wie laut du schreist. Du kriegst bloß noch den Grundstückspreis.

Wenn es um Weisheiten geht, kennt Klaus Büchner (Sänger und Mitbegründer von „Torfrock“ sowie die Stimme von  „Werner“) kein Pardon. Auf langen Spaziergängen mit Hündin Fienchen denkt er tief nach, über die allerletzten Wahrheiten des Lebens, und schon reimt und fotografiert er wieder. Fienchen ist dabei eine sehr gute Kritikerin, denn sie findet alles spitze. Als er sie fragte, ob er vielleicht einen Gedichtband mit 50 Reimen und Fotografien veröffentlichen soll, hat sie gewedelt.  Derart im Selbstbewusstsein gestärkt, kann er nun sagen: „Da isser.“

Auf den Einwand, ob es nötig ist, dauernd lustig zu sein, meint er: „Nein, man kann sich das Leben auch durch dauerhaften Ernst verscherzen.“

Büchner charakterisiert seine Reime als eine brisante Mischung aus Satire, Klamauk, Tatsachen und Falschmeldungen. Illustriert werden die 50 Gedichte von selbstgeknipsten Fotos.          

 

Der Autor

Klaus Büchner wurde 1948 in Hamburg geboren. 1964 zog die Familie Büchner nach Schleswig. 1965 verließ er die Schule und trat der ersten „Beat“-Band bei. Gleichzeitig begann er eine Lehre als Großhandelskaufmann.

In Schleswig war er  durchgehend in verschiedenen Bands aktiv und arbeitete nebenbei in ca. 25 gut bezahlten „Knüppeljobs“, wie Dachdeckerhelfer oder Messgehilfe.

1975 zog er wieder nach Hamburg, wo er Raymond Voß begegnete. Sie begannen, in Clubs und Kneipen Musik zu machen und vertonten englischsprachige Lyrik. Sein letzter Job in der freien Wirtschaft war Bühnenarbeiter im Ernst-Deutsch-Theater. Dadurch kamen Raymond Voß und er an den lukrativen Auftrag für die Theatermusik in dem Shakespeare-Stück „Wie es euch gefällt“.

Eine Schnapsidee aus Schleswig führte erst langsam, dann rasant zum Projekt „Torfrock“. Während einer Party sang Büchner „Hey Joe“ von Jimi Hendrix auf Plattdeutsch. Die Publikumsreaktionen waren derart, dass Büchner und Voß mit drei weiteren Gründungsmitgliedern „Torfrock“ entwickelten.

1977 erschien das erste Album, vier weitere folgten. 1983 bis 1988 legten sie eine Pause ein, in der Büchner das Projekt „Klaus &Klaus“ verfolgte. „Klaus & Klaus“ erhielten eine monatliche Musiksendung beim NDR 2 und nannten sie „Das Ohrenkino“. Dort entstanden die ersten Reime. Später führte er immer zwei oder drei dieser Reime während der Auftritte auf; später auch bei Torfrock.

1997 entschied er sich ausschließlich für Torfrock. Seit 1990 spricht er in den Zeichentrickfilmen „Werner“ denselben. Ab 2015 hat er sich intensiver mit Kurzgedichten beschäftigt, woraus der vorliegende Band entstand.

Klaus Büchner lebt heute in Dithmarschen.

 

Über das Buch

Das kesselt! Klaus Büchner, der Sänger von Torfrock und die Stimme der allseits bekannten Kultfigur Werner, feiert im März 2018 nicht nur seinen 70. Geburtstag, sondern auch die Veröffentlichung seiner privaten Gedichte und Fotografien im Hamburger acabus Verlag. Die Aphorismen des norddeutschen Bagaluten bilden eine ungewöhnliche Mischung aus Satire, Klamauk und den allerletzten Wahrheiten des Lebens.

Den Namen Klaus Büchner verbindet das deutsche Publikum augenblicklich mit der kultigen Musik von Torfrock, der markanten Stimme der Werner-Comicverfilmung und der Schlager-Gesangsformation Klaus & Klaus. Musikalische Hits wie „Beinhart“ oder „An der Nordseeküste“ begleiten den Sänger Büchner ebenso durchs Leben, wie der Hang zum Humor und die Liebe zum Texten. Ende der 1980’er entstanden in Verbindung mit der Musiksendung „Das Ohrenkino“ des NDR2 die ersten Prosastücke.

Die intensivere Beschäftigung mit Kurzgedichten begann vor drei Jahren und manifestiert sich nun im ersten Gedichtband „Hanebüchner“. Mit viel Witz und Charme verfasst er satirische Prosa, drückt tagesaktuellen Themen sein Augenzwinkern auf und demaskiert die letzten Wahrheiten der Menschheit. Visuell begleitet werden seine Stücke von privaten Schnappschüssen aus dem Alltag.

„Hanebüchner“ erweckt den alten Zauber und Reiz rund um kultige Ohrwurm-Texte, Torfrock und dem unverkennbaren Geräusch eines Bieres mit Bügelflasche, das gerade zum Feierabend geöffnet wird. Auf den Einwand, ob es nötig ist, dauernd lustig zu sein, meint Büchner trocken: „Nein, man kann sich das Leben auch durch dauerhaften Ernst verscherzen.“ Die Premierenlesung von „Hanebüchner“ findet am 27. März in Wacken statt.

 

Klaus Büchner über sein Werk

Vorwort

„Du hast ganz schön einen an der Marmel“, sagt man gelegentlich, mal entgegenkommend, mal sachlich zu mir. „Das stimmt“, entgegne ich dann, „aber davon leb’ ich.“

Mein Talent zum Humor, zum Blödeln und Witze erzählen entwickelte sich schon früh in der Schule durch zwei persönliche Defizite.  Ich konnte weder mit Größe noch mit Stärke punkten. Also begann ich Blödsinn zu verzapfen und war damit immer ganz weit vorne, was manchen Lehrer seine Friedfertigkeit vergessen ließ. Doch ich sagte mir: „Lieber drei Stockschläge einstecken, als einen Gag unterlassen.“

Privat habe ich immer meinen Humor gepflegt, beruflich seit 1977 bei „Torfrock“ mit Songtexten und Sketchen. Mit Gedichten beschäftige ich mich seit ca. 1984. Hin und wieder schrieb ich eins und trug zwei, drei oder vier während der Auftritte vor. Erst ab März 2015, mit Ankunft der Hündin Fienchen, wurde es rasanter mit dem Reimen. Wahrscheinlich haben mich unsere langen Spaziergänge dazu animiert, einen Gedichtband anzupeilen. Gleichzeitig begann ich auch zu fotografieren. Zu den Motiven fallen mir Verse ein, oder ich suche ein Motiv zu den Versen. Woher meine Idee für ein Thema kommt, frage ich mich hinterher meist selbst, aber Fienchen und die Spaziergänge sind wahrscheinlich ein wichtiger Katalysator für meine Inspirationen.

Natürlich kann ich auch ernst, traurig, wütend oder melancholisch sein, nur eben nicht so häufig. Wofür ist Humor gut? Da gibt es wohl tausend Gründe. Mir gefällt am besten die Erklärung von Joachim Ringelnatz: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.“